24 | 03 | 2019

Feuersalamander

Familiengruppen

Zur Zeit bestehen zwei Familiengruppen:

  • Die Siebenschläfer (10 - 16 Jahre) existieren schon seit mehreren Jahren und sind mittlerweile zu Jugendlichen herangewachsen.

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  • Die Feuersalamander (3 - 9 Jahre) wurden im August 2011 gegründet und bestehen aus Kindern unterschiedlichen Alters.

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Darf es ein bisschen mehr Wildnis sein? Wildniswochenende für Familien vom 12.-14. Mai 2017 auf dem Werkmannhaus.

Wenn der eine oder der andere sich fragt, was den Reiz der alpinen Landschaft oder das Draußen sein vor unserer Haustür interessant macht, so kommt man um das Thema des Wilden oder Ungezähmten nicht herum. Und dabei geht es nicht um den Gegensatz oder Kontrapunkt zu unserer Zivilisation sondern einfach um einen Rückbezug zu unserer allgegenwärtigen Lebensgrundlage.

Für mich war die Wildnis schon lange ein Rückzugsort und Reflexionsmittel um für mich selbst Gutes zu tun und so lag es nahe in Kooperation zusammen mit einem erfahrenen Wildnispädagogen ein Wochenende auf einer Selbstversorgerhütte auf der schwäbischen Alb für die Familiengruppe anzubieten.

Am Waldrand nahe eines Dörfchens auf der Albhochfläche begab es sich also in lauen Maitagen, dass zahlreiche Feuersalamander, Erwachsene und Kinder, in ihren vierrädrigen Gespannen mit mannigfaltigen Erwartungen angereist kamen, um etwas tiefer in die Lebensweise einer uralten Tradition einzutauchen.

Die Familiengruppe Feuersalamander auf Tour.

Dauer: 4 Tage
Distanz 20km Höhenmeter 1030
Gipfelbesteigungen: Taubenstein, Rotwand
Wetter: sonnig
Teilnehmer 10 Erwachsene und 10 Kinder von 7-10 Jahren

Die „Reizwort-Geschichten“:

Ein Beginn mit Hindernissen: Wenn Bergstiefel eines Teilnehmers bereits nach 100Höhenmetern an der Sohle auseinanderbröseln und diese mit Klebeband umwickelt noch bis zum Schluss getragen werden.

Eine „nasse“ Schlussetappe in der ein wasserbegeistertes Kind in eine Gumpe fiel.

Geschichten von Gipfelstürmern, kindlicher Begeisterung, schwerbeladenen Erwachsenen-Schnecken mit Familienrucksäcken.

Leckeres Essen auf Hütten, die oftmals auch sehr gut besucht waren.

Der Spitzingsee als Urlaubsauftakt zum großen Sommerurlaub an den Stränden von Adria und Nordsee.

Geschichten von Hasen, Schmetterlingen, Kuschel-Kühen, Fröschen, Ziegen und Schafen.

Geteilte Duschmünzen auf den Hütten.

Kleine und große Kletterfelsen auf dem Weg.

Erwachsenen Alleingänge auf touristenfreien Routen zu abgelegenen Gipfeln.

Von Blasen bei Kindern, die diese nicht davon abhalten konnten dem Gipfel nahe zu kommen.

Parcour-Läufer „Ausbildungslehrgang“ der Kinder auf einem Hüttenspielplatz.

Blumengestecke der Mädchen.

Bewährt freche Gute Nacht Geschichten als Fortsetzungsgeschichten.

Begeisterte rucksacktragende Kinder, die immer mehr während dieser Tage zu einer Gemeinschaft zusammengefunden haben.

Spieleabende mit Mikado, tradiertem Eisbärjägerspiel der Kinder und Speed Uno Runden der Erwachsenen.

Ein Ambiente auf den Hütten aus Tierpräparaten, Geweihen und den Altvorderen der Alpenerschließung.

Diese „Reizwort-Geschichten“ und Anekdoten waren Erlebnisse der Teilnehmer, die wir Zuhause gerne erzählen oder wir berichten sie euch auf einer unserer nächsten Touren. Wir haben das alles sehr genossen und halten es in guter Erinnerung, schließlich geht es auch in den Bergen manchmal mehr um die Tradition des Geschichtenerzählens denn die der Leistung….!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder:  Jürgen Kalke

Programm 2019

 

 

 

 

06.-10.03.    Schneeschuhwandern und Rodeln

             auf der Tschengla

             Organisation Bettina und Jürgen

 

  

 

07. 04.        Hochmoor und Wildsee

            Kaltenbronn

            Organisation Maike und Christian
      

 

01.05.          Schwäbische Alb im Frühling

                    Organisation Kathrin und Thomas

 

 

19. 05.         Wege an der Kinzig bei Alpirsbach

  Organisation Caro und Ralf

 

14.07.          Steinehopping in Forbach

  Organisation Gregor

 

27.07.          Kanutour auf dem Bodensee

             Bodman / Marienschlucht

             Organisation Evelyn und Jörg

 

 

 

 

 

 

25.08.-01.09.    Trekking um die Drei Zinnen

               von Hütte zu Hütte in Südtirol

                            

     Organisation Jürgen

 

 

 

 

27.09.-29.09.   Wildnisrevival im Schwarzwald

                 Organisation Oli und Jürgen

 

20. 10.            Herbstwanderung um die Ruine

   Müneck

              Organisation Sabine und Timo

 

 

 

 

 

 

 

 

01. 12.             Jahresabschlussfeier

               mit Diaschau

               Wanderung , Diaschau und

                        Planung der Touren für 2020

                        Fuchsbau

     Organisation Jürgen und Paul

 

Ca.Mai 2020   Lauter- und Wolfstal

    Übernachtung auf der

    Burg Derneck

    Organisation Andrea u. Dietrich

 

Die Familiengruppe "Feuersalamander" unserer Bezirksgruppe war vom 8. bis 11. August 2015 auf der Heilbronner Hütte im Verwallgebirge, um einige Ferientage in froher Gemeinschaft in den Alpen zu erleben.

„Papa, schau mal was ich gefunden habe!“ rief der sechsjährige Fabius und präsentierte seinem Vater stolz einen Stein groß wie vier Männerfäuste und schwer wie ein ausgewachsenes Murmeltier. Natürlich war dies kein gewöhnlicher Stein, wie er am Rand jeder Straße gefunden werden kann, immerhin wanderten die beiden gerade durch wegloses Gelände auf etwa 2300 Metern Höhe im Verwallgebirge und so handelte es sich wohl um einen Quarz oder gar einen „Bergkristall“, wie Fabius meinte, aber so richtig weiß das heute keiner mehr. „Mensch, das ist aber ein toller Stein“ antwortete der Vater und war sich nicht ganz sicher, wie er reagieren sollte. Auch wenn dies nur ein unheimlich kleiner Moment der Unsicherheit war, so bemerkte der Sohn doch sofort die günstige Gelegenheit:

Der Wetterbericht und die Schneelage verhießen vom 03. bis 06. Januar nicht gerade eine weißgepuderte Fortbildung „Erlebnis Winter für Familiengruppenleiter“, zu der ich mit meinem Sohn und 18 weiteren Teilnehmern in die Jugendbildungsstätte des DAV nach Hindelang angereist bin. Das heiß begehrte Thema Iglu-Bau mit Übernachtung, das von Kindern wie Erwachsenen gleichsam favorisiert war, wurde erst einmal zurückgestellt. Doch die folgenden Tage zeigten uns, dass sich mit dem vorhandenen Schnee, der dann stellenweise 300 Meter höher in der Umgebung von Oberjoch gar nicht so wenig war, einiges anfangen lässt. Das kann abseits der Pistengaudi enorm viel Spaß und Erlebnis bringen, wenn man sich den Gegebenheiten vor Ort anpasst. Und zuallerletzt kamen wir dann doch noch zu einem Iglu. Zunächst einmal ging es mit den Kindern, die mit einem Forscherauftrag versehen wurden, ins Weissenbachtal, wo wir auf Schneeschuhen am Bach entlang das Tal hinaufstiegen. Tierspuren und Pflanzen sowie vereiste Wasserläufe wurden erkundet und nach Aufteilung in zwei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade trafen wir auf einer Freifläche wieder zusammen. Mithilfe von Lawinenschaufeln und Schneekugeln modellierten wir einen gemeinsamen Tisch für ein überaus dekoratives und wohlschmeckendes Buffet aus den klein geschnippelten Lunchpaketen von Orangen, über Wurst und Käse bis zu Keksen und Schokolade, die in Ornamenten angerichtet wurden.