24 | 09 | 2017

Feuersalamander

Familiengruppen

Zur Zeit bestehen zwei Familiengruppen:

  • Die Siebenschläfer (10 - 16 Jahre) existieren schon seit mehreren Jahren und sind mittlerweile zu Jugendlichen herangewachsen.

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  • Die Feuersalamander (3 - 9 Jahre) wurden im August 2011 gegründet und bestehen aus Kindern unterschiedlichen Alters.

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Darf es ein bisschen mehr Wildnis sein? Wildniswochenende für Familien vom 12.-14. Mai 2017 auf dem Werkmannhaus.

Wenn der eine oder der andere sich fragt, was den Reiz der alpinen Landschaft oder das Draußen sein vor unserer Haustür interessant macht, so kommt man um das Thema des Wilden oder Ungezähmten nicht herum. Und dabei geht es nicht um den Gegensatz oder Kontrapunkt zu unserer Zivilisation sondern einfach um einen Rückbezug zu unserer allgegenwärtigen Lebensgrundlage.

Für mich war die Wildnis schon lange ein Rückzugsort und Reflexionsmittel um für mich selbst Gutes zu tun und so lag es nahe in Kooperation zusammen mit einem erfahrenen Wildnispädagogen ein Wochenende auf einer Selbstversorgerhütte auf der schwäbischen Alb für die Familiengruppe anzubieten.

Am Waldrand nahe eines Dörfchens auf der Albhochfläche begab es sich also in lauen Maitagen, dass zahlreiche Feuersalamander, Erwachsene und Kinder, in ihren vierrädrigen Gespannen mit mannigfaltigen Erwartungen angereist kamen, um etwas tiefer in die Lebensweise einer uralten Tradition einzutauchen.

Die Familiengruppe Feuersalamander auf Tour.

Dauer: 4 Tage
Distanz 20km Höhenmeter 1030
Gipfelbesteigungen: Taubenstein, Rotwand
Wetter: sonnig
Teilnehmer 10 Erwachsene und 10 Kinder von 7-10 Jahren

Die „Reizwort-Geschichten“:

Ein Beginn mit Hindernissen: Wenn Bergstiefel eines Teilnehmers bereits nach 100Höhenmetern an der Sohle auseinanderbröseln und diese mit Klebeband umwickelt noch bis zum Schluss getragen werden.

Eine „nasse“ Schlussetappe in der ein wasserbegeistertes Kind in eine Gumpe fiel.

Geschichten von Gipfelstürmern, kindlicher Begeisterung, schwerbeladenen Erwachsenen-Schnecken mit Familienrucksäcken.

Leckeres Essen auf Hütten, die oftmals auch sehr gut besucht waren.

Der Spitzingsee als Urlaubsauftakt zum großen Sommerurlaub an den Stränden von Adria und Nordsee.

Geschichten von Hasen, Schmetterlingen, Kuschel-Kühen, Fröschen, Ziegen und Schafen.

Geteilte Duschmünzen auf den Hütten.

Kleine und große Kletterfelsen auf dem Weg.

Erwachsenen Alleingänge auf touristenfreien Routen zu abgelegenen Gipfeln.

Von Blasen bei Kindern, die diese nicht davon abhalten konnten dem Gipfel nahe zu kommen.

Parcour-Läufer „Ausbildungslehrgang“ der Kinder auf einem Hüttenspielplatz.

Blumengestecke der Mädchen.

Bewährt freche Gute Nacht Geschichten als Fortsetzungsgeschichten.

Begeisterte rucksacktragende Kinder, die immer mehr während dieser Tage zu einer Gemeinschaft zusammengefunden haben.

Spieleabende mit Mikado, tradiertem Eisbärjägerspiel der Kinder und Speed Uno Runden der Erwachsenen.

Ein Ambiente auf den Hütten aus Tierpräparaten, Geweihen und den Altvorderen der Alpenerschließung.

Diese „Reizwort-Geschichten“ und Anekdoten waren Erlebnisse der Teilnehmer, die wir Zuhause gerne erzählen oder wir berichten sie euch auf einer unserer nächsten Touren. Wir haben das alles sehr genossen und halten es in guter Erinnerung, schließlich geht es auch in den Bergen manchmal mehr um die Tradition des Geschichtenerzählens denn die der Leistung….!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder:  Jürgen Kalke

Programm 2017

 

 

 

 

04.März                 Sternwarte Tübingen

                     auf unbestimmt verschoben

Organisation Sabine u.Timo O.

 

 

03.-05.Februar      Schneeschuhtouren im Südschwarzwald

 

Anmeldung über Bezirksgruppenhomepage

Organisation Jürgen K.

 

19.März                   Buchgraben

 

Wanderung bei Herrenberg

Organisation Sabine u.Timo O.

 

 

 

23.April                 Frühling auf der Alb

Wanderung

Organisation Kathrin u. Thomas K.

 

 

 

12.-14. Mai             Wildniswochenende Werkmannhaus

Wildnisleben hautnah erleben

Anmeldung über Bezirksgruppenhomepage

Organisation Jürgen K. und Oliver Neumaier

30.Juni-02.Juli       Paddeln auf der Donau

                     Campingplatz Wagenburg in Hausen im Tal

Organisation Caro und Ralf K.

 

 

15.-16. Juli             Wolfsschlucht am unteren Neckar

 

Naturerlebnis mit Übernachtungsmöglichkeit

 

Organisation Andrea u. Dietrich B.

 

 

 

17. September       Klettern in Stetten i. Remstal

 

 

Organisation Thomas K. und Jörg H.

 

 

 

 15.Oktober           Streuobstwiesen Herrenberg

 

Organisation Maike u. Christian J.

 

 

 

 

 

 

 

03.Dezember         Jahresabschlussfeier mit Diaschau

                     Wanderung im Schönbuch und Planung der

                               Touren für 2018 im Fuchsbau

 Organisation Jürgen K.

Die Familiengruppe "Feuersalamander" unserer Bezirksgruppe war vom 8. bis 11. August 2015 auf der Heilbronner Hütte im Verwallgebirge, um einige Ferientage in froher Gemeinschaft in den Alpen zu erleben.

„Papa, schau mal was ich gefunden habe!“ rief der sechsjährige Fabius und präsentierte seinem Vater stolz einen Stein groß wie vier Männerfäuste und schwer wie ein ausgewachsenes Murmeltier. Natürlich war dies kein gewöhnlicher Stein, wie er am Rand jeder Straße gefunden werden kann, immerhin wanderten die beiden gerade durch wegloses Gelände auf etwa 2300 Metern Höhe im Verwallgebirge und so handelte es sich wohl um einen Quarz oder gar einen „Bergkristall“, wie Fabius meinte, aber so richtig weiß das heute keiner mehr. „Mensch, das ist aber ein toller Stein“ antwortete der Vater und war sich nicht ganz sicher, wie er reagieren sollte. Auch wenn dies nur ein unheimlich kleiner Moment der Unsicherheit war, so bemerkte der Sohn doch sofort die günstige Gelegenheit:

Der Wetterbericht und die Schneelage verhießen vom 03. bis 06. Januar nicht gerade eine weißgepuderte Fortbildung „Erlebnis Winter für Familiengruppenleiter“, zu der ich mit meinem Sohn und 18 weiteren Teilnehmern in die Jugendbildungsstätte des DAV nach Hindelang angereist bin. Das heiß begehrte Thema Iglu-Bau mit Übernachtung, das von Kindern wie Erwachsenen gleichsam favorisiert war, wurde erst einmal zurückgestellt. Doch die folgenden Tage zeigten uns, dass sich mit dem vorhandenen Schnee, der dann stellenweise 300 Meter höher in der Umgebung von Oberjoch gar nicht so wenig war, einiges anfangen lässt. Das kann abseits der Pistengaudi enorm viel Spaß und Erlebnis bringen, wenn man sich den Gegebenheiten vor Ort anpasst. Und zuallerletzt kamen wir dann doch noch zu einem Iglu. Zunächst einmal ging es mit den Kindern, die mit einem Forscherauftrag versehen wurden, ins Weissenbachtal, wo wir auf Schneeschuhen am Bach entlang das Tal hinaufstiegen. Tierspuren und Pflanzen sowie vereiste Wasserläufe wurden erkundet und nach Aufteilung in zwei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade trafen wir auf einer Freifläche wieder zusammen. Mithilfe von Lawinenschaufeln und Schneekugeln modellierten wir einen gemeinsamen Tisch für ein überaus dekoratives und wohlschmeckendes Buffet aus den klein geschnippelten Lunchpaketen von Orangen, über Wurst und Käse bis zu Keksen und Schokolade, die in Ornamenten angerichtet wurden.