„Mythos Westalpencross“ – Militärwege • Mulatterias • Mittelmeer

„Mythos Westalpencross“ – Militärwege • Mulatterias • Mittelmeer 05.05.2021
   

Dieser Vortrag kann Corona-bedingt nicht stattfinden

Mit dem Mountainbike von Sestrière nach Nizza

Mountainbiken boomt. Und zumindest einmal im Leben eine „Transalp“ bewältigt zu haben gilt als die Königsdisziplin. So haben sich in den Ostalpen wahre Transalp-Autobahnen mit Eigennamen wie „Heckmair“- oder „Joe“-Route ausgebildet, auf denen tausende Biker unterwegs sind.

Ganz anders die Westalpen. Zwischen Genfer See und Mittelmeer versperren hohe Gebirgsriegel wie die Montblanc-Region den Weg, abgelegene und weitgehend entsiedelte Hochtäler ohne jede Infrastruktur fordern das Organisationstalent, spektakuläre Militärwege und schier endlose Singletrails sorgen für Hochgefühle. Während ein typischer Ostalpencross an den Gardasee gerade mal 6 Fahrtage hat, sorgt nicht zuletzt die schiere Länge von mindestens zwei Wochen für den nötigen Respekt. Und das alles zusammen begründet den „Mythos Westalpencross“.

Der Vortrag berichtet davon, was eine siebenköpfige Gruppe der DAV-Sektion Schwaben im Juni 2019 auf gut 500 Kilometern und stattlichen 18.000 Höhenmetern an zehn Fahrtagen gemeinsam erlebt hat. Zugleich war die Ankunft am Mittelmeer der bewegende Abschluss des 2015 gestarteten Projekts „WiNi – mit dem Mountainbike von Wien nach Nizza“ anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Deutschen Alpenvereins.

 

Referent: Joachim Vogel